Energiewende in Deutschland




Jeder von uns nutzt täglich Strom. Sei es beim Zubereiten von Kaffee am Morgen, beim Surfen im Internet oder beim Fernsehschauen. Doch wie wird unser Strom eigentlich erzeugt?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Strom zu erzeugen, wie beispielsweise fossile Energieträger (Erdöl, Kohle und Erdgas). Diese sind aber endlich, was bedeutet, dass sie irgendwann einmal aufgebraucht sein werden. Atomenergie ist zwar nicht endlich und gilt auch (abgesehen vom Atommüll) als sauber, stellt aber, nicht zuletzt wegen Atomkatastrophen wie zuletzt in Fukushima, ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Deutschland hat zudem den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen und es sollen bis 2022 alle Kernkraftwerke stillgelegt werden. Die Suche nach einer wirklichen Alternative führte dazu, dass der Aufschrei nach einer Energiewende in den letzten Jahren immer größer wurde.

Energiewende – was ist das eigentlich?
Energiewende ist die Wende von fossilen und atomaren Energieträgern zu einer nachhaltigen Energieversorgung, die durch erneuerbare Energien, wie Wind-, Wasser- oder Sonnenkraft gewonnen wird. Heizen mit Holz zählt beispielsweise auch zu den erneuerbaren Energien. Das Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2050 80 % der Energie durch erneuerbare Energieträger zu generieren.

Warum ist die Energiewende sinnvoll?
Nicht nur, dass alle fossilen Energieträger irgendwann aufgebraucht sein werden, da dies Brennstoffe sind, die über Millionen von Jahren entstanden sind und nicht mehr „nachwachsen“. Auch der Klimaschutz spielt hier eine große Rolle. Bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen entsteht nämlich auch Kohlenstoffdioxid, was zum Treibhauseffekt führt und schließlich zur globalen Erderwärmung. Um die Klimaerwärmung gänzlich zu stoppen, ist es schon zu spät. Man kann aber versuchen, den Schaden möglichst gering zu halten und ein Umdenken in der Bevölkerung zu forcieren.

Welche Problematiken gibt es bei der Umsetzung der Energiewende zu bedenken?
Wind- und Solarenergie werden schon seit längerem gerne und häufig genutzt. Das Problem dabei ist aber, dass diese Energieträger wetterabhängig sind. Das heißt: Energie kann nur dann genutzt werden, wenn es windig ist oder die Sonne scheint. Außerdem benötigen große Wind- und Solarkraftanlagen viel Platz und stören oftmals das Landschaftsbild. Windkraft ist wie Wasserkraft zudem auch ortsabhängig. Es ergibt nur Sinn dort Windräder aufzustellen, wo es oft Wind gibt und Wasserkraftwerke kann man nur an Orten bauen, wo es Flüsse gibt bzw. einen Stausee. Zudem spielt der finanzielle Aspekt bei so gut wie allen erneuerbaren Energien eine gravierende Rolle. Wenn man aber bedenkt, dass fossile Brennstoffe immer teurer werden, da es immer weniger von ihnen gibt, sind diese Anschaffungen aber wieder als sinnvoll und vor allem notwendig zu betrachten.

Unser Blogbeitrag vom 13.05.2019
Zurück zur Übersicht
Akzeptieren

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in meiner Datenschutzerklärung.